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Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF)

Die IBKF ist das höchste Gremium für die Angelegenheiten der Bodenseefischerei. Sie tagt in der Regel einmal jährlich. Der Vorsitz wechselt turnusmäßig alle drei Jahre. Die Beschlüsse über die Ausübung der Fischerei im Bodensee-Obersee müssen im Sinne der Gemeinsamkeit der Fischerei und Anwendung gleichlautender Bestimmungen einstimmig gefasst werden. Damit ist gewährleistet, dass die Interessen aller Vertragsstaaten bei jedem Beschluss gewahrt bleiben. Die Beschlüsse der IBKF müssen jeweils in nationales Recht umgesetzt werden.

 

Die Beschlüsse der IBKF hinsichtlich der Ausübung der Fischerei liegen in einer Beschlußsammlung thematisch zusammengefasst vor, ebenso die Grundsätze der fischereilichen Bewirtschaftung des Bodensees. Die Arbeitsweise der IBKF ist in der an die heutigen Erfordernisse angepassten  Geschäftsordnung geregelt, eigene Regelungen bestehen zudem bezüglich der Fischereiaufsicht. Zur Vorbereitung von Sachgeschäften, insbesondere zur Bearbeitung fischereifachlicher Fragen, haben die Bevollmächtigten einen ständigen Sachverständigenausschuss eingesetzt, in dem Fischereifachleute aller Vertragsstaaten vertreten sind. Für spezielle Fragenbereiche werden auch Arbeitsgruppen eingerichtet (z.B. Arbeitsgruppe Wanderfische). Der unmittelbare Bezug zur Praxis wird durch Einbeziehung der Erfahrungen der Fischereiaufseher sicher gestellt.

 

Die Interessen der Berufs- und Angelfischer nimmt der Internationale Bodensee-Fischereiverband (IBF) wahr und arbeitet hierzu eng mit der IBKF zusammen.