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Die Fische des Bodensee-Obersees

Im Bodensee-Obersee leben rund 30 Fischarten. Hierzu zählen auch Flussfischarten, die sich nur zeitweise in den Mündungsbereichen aufhalten und einige nichtheimische Fischarten, wie bspw. der ursprünglich aus Nordamerika eingeschleppte Sonnenbarsch. Fischereilich genutzt wird etwa die Hälfte der Arten, wobei die mit Abstand größte Bedeutung den Felchen zukommt, gefolgt von Barsch, Weißfischen, Zander, Hecht und Aal. Die Fische im See zeigen im Verlauf eines Jahres ein jahreszeitlich abhängiges Verteilungsmuster. Während sie sich in der warmen Jahreszeit vorwiegend in den obersten Wasserschichten bis etwa 20 m Tiefe aufhalten, ziehen sie sich in den Herbst- und Wintermonaten in größere Wassertiefen zurück. Die meisten Fischarten besiedeln in den Frühjahrs- und Sommermonaten ufernahe Bereiche des Sees, da sie das hier vorherrschende warme Wasser bevorzugen. Fischarten wie Felchen, Seesaibling, Seeforelle oder Trüsche ziehen dagegen die kühleren Wasserschichten des Sees im Sommer vor. Die ersten drei genannten Arten sowie der Zander halten sich vorwiegend im Freiwasserraum (Pelagial) des Sees auf.

Die größte Artenzahl stellt die Gruppe der sog. Weißfische. Hierbei handelt es sich um karpfenartige Fische, die in ihren Größen, Körperformen und Lebensraumansprüchen sehr unterschiedlich sein können. Die fischereilich nutzbaren Arten wie beispielsweise Brachsen oder Rotauge haben aufgrund ihres grätenreichen (Zwischenmuskelgräten) Fleisches ein negatives Image. Dabei ist das Fleisch dieser Fische sehr wohlschmeckend. Inzwischen sind jedoch Geräte entwickelt worden, die es ermöglichen, die von Weißfischen gewonnenen Filets von der Innenseite in sehr dichten Abständen einzuschneiden, sodass die Zwischenmuskelgräten beim Essen nicht mehr stören. Darüber hinaus gibt es vielfältige Verarbeitungsmethoden, wie Marinieren, das Herstellen von Fischsalaten, Fischpasten oder Filets nach Matjesart, die ein ungetrübtes Genießen dieser gesunden Produkte erlauben. Insofern ist das negative Image der Weißfische nicht mehr gerechtfertigt und zeitgemäß. Es wäre wünschenswert, dass die Nachfrage nach diesen Naturprodukten steigen würde, damit sie der Berufsfischer durch einen entsprechenden Fang dem Konsumenten anbieten kann.

Felchen (Coregonus sp.)

Die Familie der Felchen (Coregonen) ist im Bodensee ursprünglich mit vier Arten vertreten, wobei sich die Experten nicht einig sind, ob es sich dabei wirklich um Arten oder Ökotypen handelt. Davon ist eine im Tiefenbereich des Sees lebende Art, der Kilch, möglicherweise inzwischen  ausgestorben. Die anderen drei Felchentypen sind Blaufelchen, Gangfisch und Sandfelchen und nur mit einem geübten Auge zu unterscheiden. Felchen halten sich vorwiegend im Freiwasser des Sees auf und ernähren sich hier hauptsächlich von Zooplankton (Kleinkrebse). Zeitweise kommen sie aber auch in Ufernähe vor, wo sie u.a. Insektenlarven als Nahrung vom Boden aufnehmen. Die Laichzeit der Fische erstreckt sich auf den Zeitraum von Anfang bis Mitte Dezember. Dabei laichen die Gangfische in Ufernähe und die Blaufelchen im Freiwasser des Bodensees. Felchen haben für die Berufsfischer am See die größte fischereiliche Bedeutung, da sie als wohlschmeckender Speisefisch sehr beliebt sind.

Seesaibling (Salvelinus alpinus)

Der Seesaibling hält sich vorzugsweise im kühlen Wasser des Freiwasserraums und in entsprechenden Bodenregionen auf. Er ernährt sich zunächst von Zooplankton (Kleinkrebse) und Insektenlarven sowie mit zunehmendem Alter auch räuberisch von anderen Fischen. Zum Laichen sucht er im November eines Jahres gezielt kiesige Bodenregionen meist in größeren Wassertiefen auf. Hier werden die Eier in sog. Laichgruben abgelegt. Die männlichen Tiere sind dabei außergewöhnlich bunt gefärbt. Angesichts einer zunehmenden Bestandserholung, die unter anderem auf gezielte Besatzmaßnahmen und die verbesserte Wasserqualität zurückzuführen ist, nimmt die Bedeutung dieser Fischart sowohl für Berufs- als auch für Angelfischer zu. Der Seesaibling zeichnet sich durch sein rosa bis rotes, wohlschmeckendes Fleisch aus.

Seeforelle (Salmo trutta)

Die Seeforelle verbringt den größten Teil ihres Lebens im See und zieht zur Fortpflanzung in die einmündenden Fließgewässer des Bodensee-Obersees. Dabei legen die Elterntiere, die durchaus Gewichte bis 20 kg erreichen können, sehr weite Strecken flussaufwärts zurück. Die Seeforelle ist ein klassischer Raubfisch und ernährt sich vorwiegend von anderen Fischen wie Barschen, Weißfischen oder Felchen. Nachdem der Bestand seit Mitte der 1950er Jahre dramatisch abgenommen hatte, hat er sich durch vielfältige Stützungsmaßnahmen, wie verstärkte Besatzanstrengungen und Verbesserung der Aufstiegssituation in den Zuflüssen, inzwischen wieder deutlich erholt und bekommt zunehmend Bedeutung für Berufs- und Angelfischer.

Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Die Regenbogenforelle wurde Ende des vorletzten Jahrhunderts als nichtheimische Art aus Nordamerika nach Europa eingeführt. Sie nutzt im Wesentlichen den gleichen Lebensraum wie die Seeforelle. Während Regenbogenforellen seit langem nicht mehr in den Bodensee-Obersee eingesetzt werden, hält sich ihr Bestand dennoch nachhaltig, was durch die Fänge der Angelfischer belegt wird. Da sich die Regenbogenforelle in den Gewässern des Alpenrheingebietes erfolgreich reproduziert, wird offensichtlich von hier der Bestand im See immer wieder aufgefüllt.

Hecht (Esox lucius)

Der Hecht gilt als gefräßiger und großwüchsiger Raubfisch, der sich hauptsächlich von anderen Fischen ernährt. Er hält sich vorwiegend im Uferbereich auf und laicht auch hier im zeitigen Frühjahr. Der Hecht ist ein attraktiver Angelfisch, der auch beim Schleppangeln auf dem hohen See gefangen werden kann. Seine Bestandsentwicklung unterliegt großen Schwankungen, wobei er seit einigen Jahren auf Grund seiner Bedeutung im Kreislauf von Fischparasiten in seinem Bestand möglichst niedrig gehalten werden soll. Hierzu sind Schonzeit und Schonmaß aufgehoben sowie Besatzmaßnahmen eingestellt worden.

Zander (Sander lucioperca)

Der Zander ist ein klassischer Raubfisch, der sich vorwiegend im freien Wasser aufhält. Da sich sein natürliches Verbreitungsgebiet ursprünglich nur auf das Donaueinzugsgebiet bezog, ist er im Bodensee gebietsfremd. Durch Besatzmaßnahmen Ende des vorletzten Jahrhunderts wurde er erfolgreich im See etabliert. In den Frühjahrsmonaten zieht der Zander zum Laichen in ufernahe Flachwasserbereiche, wo die auf sog. Zandernestern abgelegten Eier vom Männchen bewacht werden. Die fischereiliche Bedeutung hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.

Barsch (Perca fluviatilis)

Der Barsch lebt vorwiegend in den Flachwasserbereichen der Uferregion. Im Mai legen die Weibchen hier ihre Eier als sog. Gallertschnüre ab. Diese Fischart, die am Bodensee auch Kretzer oder Egli genannt wird, ernährt sich als Jungfisch hauptsächlich von Zooplankton (Kleinkrebse) und am Boden lebenden Insektenlarven. Bei größeren Tieren ist der Kannibalismus stark ausgeprägt. Der Barsch war insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren neben den Felchen der zweitwichtigste Wirtschaftsfisch. Auf Grund der in den vergangenen zehn Jahren stark abgenommenen  Bestandsdichten sind die Erträge entsprechend rückläufig.

Trüsche, Rutte (Lota lota)

Die Trüsche ist der einzige dorschartige Fisch im Süßwasser und kommt hauptsächlich in den tieferen Bodenregionen des Bodensee-Obersees vor. Sie ernährt sich vorwiegend von Bodentieren, Jungfischen und z. T. auch von Fischlaich. Ihre Fortpflanzung erfolgt in den kalten Monaten Januar bis März, wobei sie größere Laichtieransammlungen in tiefem Wasser bildet. Fischereiliche Bedeutung hat sie hauptsächlich im östlichen Bereich des Bodensee-Obersees. Hier werden Trüschen gezielt gefangen und sind in der Gastronomie wegen ihres grätenfreien und wohlschmeckenden Fleisches und auch wegen ihrer großen Leber sehr gefragt.

Rotauge (Rutilus rutilus)

Das Rotauge gehört zur Gruppe der Weißfische (Karpfenartige) und besiedelt vorwiegend die Uferbereiche des Bodensees. Es ernährt sich sowohl von Bodentieren als auch von Zooplankton (Kleinkrebse). Rotaugen bilden im Frühjahr (Mai) große Laichansammlungen im flachen Wasser. Bedingt durch die zahlreichen Zwischenmuskelgräten hat das Rotauge ein schlechtes Image, sodass es fischereilich nur eine geringe Bedeutung hat. Auf Grund der vergleichsweise geringen Lebensraumansprüche hatte das Rotauge besonders von der Eutrophierung (Nährstoffanreicherung) des Bodensees profitiert, sodass der Bestand zugenommen hatte. Inzwischen ist sein Bestand wieder deutlich niedriger.

Brachse (Abramis brama)

Die Brachse ist ein typischer Vertreter der Gruppe der Weißfische (Karpfenartige) und hält sich vorwiegend im ufernahen Flachwasserbereich auf. Brachsen ernähren sich neben Zooplankton (Kleinkrebse) von Bodentieren wie Schnecken, Würmern und Insektenlarven. Zur Fortpflanzung im Frühjahr suchen sie Bereiche mit geeigneten Laichsubstraten wie Schilf oder Wasserpflanzen auf. Die Bestandsentwicklung ist auf Grund der verminderten Nährstoffgehalte im See rückläufig.

Karausche (Carassius carassius)

Die Karausche ist im Vergleich zu anderen Weißfischarten wie Rotauge oder Brachse im Bodensee-Obersee relativ selten anzutreffen. Ihr angestammter Lebensraum, in dem sie sich ernährt und vermehrt, ist ebenfalls der Uferbereich des Sees.
 
 

Karpfen (Cyprinus carpio)

Der bevorzugte Lebensraum des Karpfens sind die Flachwasserbereiche des Sees. Hier ernährt er sich im Wesentlichen von Bodentieren. In klimatisch besonders günstigen Jahren vermehrt sich der Karpfen im Bodensee erfolgreich. So kann seit 2003 ein verhältnismäßig hoher Karpfenbestand beobachtet werden, der auf eine sehr erfolgreiche natürliche Reproduktion in 2003 zurückgeht.

Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)

Die Rotfeder ist im Bodensee-Obersee ein seltener Vertreter der Gruppe der Weißfische (Karpfenartige). Sie fühlt sich besonders in pflanzenreichen Buchten wohl, in denen sie Nahrung sucht und sich im Frühjahr fortpflanzt. 
 
 

Schleie (Tinca tinca)

Der Bestand der Schleie ist im Bodensee nur sehr schwach ausgeprägt. Ihr angestammter Lebensraum sind weichgründige und pflanzenreiche Gebiete. Hier sucht sie auch ihre Nahrung und findet sich im Frühjahr zum Laichen ein.
 
 

Ukelei, Laube (Alburnus alburnus)

Die Laube ist eine kleinwüchsige Weißfischart, die sich sehr gesellig und in Schwärmen im Flachwasser aufhält. Sie ernährt sich vorwiegend von Zooplankton (Kleinkrebse) und laicht im Frühjahr an flachen, kiesigen Uferpartien.
 
 

Güster, Blicke (Abramis bjoerkna)

Die Güster ist eine typische Vertreterin der Weißfische (Karpfenartige) und besiedelt entsprechende Lebensräume in Ufernähe. Ihr Bestand ist im Bodensee-Obersee allerdings nur schwach ausgeprägt.
 
 

Aal (Anguilla anguilla)

Der Aal ist eine nachtaktive Fischart, die sich vorzugsweise im Uferbereich aufhält, aber auch gelegentlich in das Freiwasser vordringen kann. Sein Bestand wird im Bodensee-Obersee durch Besatzmaßnahmen gefördert, da eine Zuwanderung aus dem Rhein über den Rheinfall bei Schaffhausen wahrscheinlich nur in geringem Umfang möglich ist. Während sich die jüngeren Tiere hauptsächlich von Bodentieren ernähren, leben die größeren Aale vorwiegend räuberisch von anderen Fischen. Der Aal ist ein begehrter Speisefisch, der allerdings auf deutscher Seite mehr nachgefragt wird als in der Schweiz. Auf Grund vielfältiger Einflüsse ist der Europäische Aal inzwischen eine stark bedrohte Fischart.

Wels (Siluris glanis)

Der Wels ist der größte einheimische Raubfisch, der sich tagsüber in seinem Versteck unter Wurzeln oder im Schilf bzw. Wasserpflanzenbeständen aufhält, um nachts auf Beutefang zu gehen. Er ernährt sich hauptsächlich von anderen Fischarten und kann eine Länge bis über 2 m erreichen. Während er früher relativ selten gefangen wurde, tritt er in den vergangenen Jahren häufiger auf, was an einem Anstieg der Fangergebnisse zu beobachten ist.

Mühlkoppe, Groppe (Cottus gobio)

Diese Kleinfischart, die sich hauptsächlich in Hohlräumen unter Steinen im Uferbereich aufhält, ernährt sich vorwiegend von Bodentieren aber z. T. auch von Jungfischen und Fischlaich. Auf Grund ihrer hohen Ansprüche an Wasserqualität, Bodensubstrat und Sauerstoffgehalt ist sie ein guter Indikator für eine entsprechende Wasserqualität. Die Mühlkoppe legt ihre Eier im zeitigen Frühjahr unter Steinen ab. Während sie in den Jahren der Eutrophierung (Nährstoffanreicherung) auf Grund der verminderten Wasserqualität in ihrem Bestand stark gelitten hat, hat sie sich in den vergangenen Jahren im Bodensee-Obersee deutlich erholt.

Dreistachliger Stichling (Gasterosteus aculeatus)

Der dreistachlige Stichling war ursprünglich im Bodensee nicht vertreten und ist möglicherweise durch unkontrolliertes Aussetzen von Aquarienfischen in den See gelangt. Der Bestand dieser Kleinfischart unterliegt sehr starken Schwankungen. Der Stichling bevorzugt krautreiche Flachwassergebiete, in denen es zu großen Ansammlungen kommen kann. Während der Laichzeit im Frühjahr zeichnet sich diese Fischart durch ein bemerkenswertes Verhalten aus. Die Eier werden in einem vom Männchen aus Pflanzenteilen gebauten Nest abgelegt und vom diesem bis zum Schlupf der Brut bewacht.

Kaulbarsch (Gymnocephalus cernua)

Der Kaulbarsch wurde 1987 zum ersten Mal im Bodensee festgestellt. Danach hat er sich iim Bodensee-Obersee stark ausgebreitet und war mit die häufigste Fischart im Uferbereich. In den letzten Jahren scheint sein Bestand wieder zurückzugehen. Eine fischereiliche Nutzung dieser Fischart erfolgt nicht.

Elritze (Phoxinus phoxinus)

Die Elritze ist eine karpfenartige Kleinfischart, die sich in Ufernähe aufhält und z. T. große Schwärme bildet. Sie laicht im Frühjahr und ernährt sich von Zooplankton (Kleinkrebse) und Bodentieren. Die Elritze ist ein Indikator für gute Wasserqualität, insbesondere beansprucht sie sauerstoffreiches und sauberes Wasser. Darüber hinaus bevorzugt sie verhältnismäßig kühles Wasser. Im Rahmen der Eutrophierung (Nährstoffanreicherung) hat der Elritzenbestand stark abgenommen. Inzwischen ist sie wieder häufiger insbesondere im Bereich von Bach- bzw. Flussmündungen anzutreffen.

Äsche (Thymallus thymallus)

Die Äsche ist ein typischer Flussfisch, die eine eigene nach ihr benannte Region repräsentiert. Im Bodensee-Obersee ist sie allenfalls im Bereich von Flussmündungen anzutreffen.


 
 

Nase (Chondrostoma nasus)

Die Nase ist ein typischer Flussfisch, die in größeren Flüssen bzw. Strömen mit der Barbe vergesellschaftet lebt. Im Bodensee-Obersee kommt sie allenfalls in Bereichen von Flussmündungen vor.



 

Barbe (Barbus barbus)

Die Barbe ist ein typischer Flussfisch und kommt im Bodensee-Obersee gelegentlich im Bereich von Flussmündungen vor. Als Bodenfisch ist sie durch ihr unterständiges mit Barteln besetztes Maul zur Aufnahme von Bodentieren wie Schnecken, Muscheln und Würmern bestens ausgerüstet. Zum Laichen im Frühjahr sucht sie kiesige Flächen in den Fließgewässern auf.

Döbel, Aitel, Alet (Leuciscus cephalus)

Der Döbel ist als Vertreter der Weißfische (Karpfenartige) in seinen Lebensraumansprüchen sehr flexibel und kommt sowohl in Fließ- als auch in stehenden Gewässern vor. Im Bodensee-Obersee besiedelt er vorwiegend die Flachwasserbereiche, in denen er sowohl Bodentiere als auch andere Fische frisst. Im Frühjahr laichen die Tiere in Ufernähe. Auf Grund seiner mäßigen Bestandsdichte hat der Döbel keine fischereiliche Bedeutung.

Gründling (Gobio gobio)

Der Gründling ist eine Kleinfischart, die sich im Bodensee hauptsächlich in Ufernähe zwischen Steinen und anderen Strukturen am Gewässerboden in Ufernähe aufhält.



 

Schmerle, Bartgrundel (Barbatula barbatula)

Die Schmerle ist eine Kleinfischart, die im Bodensee im gesamten Flachwasserbereich häufig ist. Sie hält sich am Gewässerboden zwischen Steinen und sonstigen Strukturen auf. Hier ernährt sie sich im Wesentlichen von Bodentieren.

 

Hasel (Leuciscus leuciscus)

Der Hasel ist als Vertreter der Weißfische (Karpfenartige) sehr anpassungsfähig an verschiedene Lebensräume. So fühlt er sich in Fließgewässern genauso wohl wie in Seen. Im Bodensee-Obersee ist er vorwiegend in Flachwasserbereichen anzutreffen, wo er sich im Frühjahr zur Fortpflanzung einfindet. Die Nahrung des Hasels besteht im Wesentlichen aus Bodentieren und Zooplankton (Kleinkrebse).